

Mit einem stark dezimierten Kader mussten die Herren zur HSG Sottrum/Ottersberg anreisen. 2 Torhüter und acht Feldspieler (inklusive Trainer). Das Spiel war geprägt von einer hohen Anzahl Fehlwürfe. Da auch die HSG oft nicht erfolgreich abschließen konnte, erspielte sich der TSW in der 4. Minute einen
0:3 Vorsprung, den Jannik Jüttner vier Minuten später zum 1:6 ausbaute. In der 17. Minute war der Spieltag für Lennard Harland durch eine sicherlich unberechtigte rote Karte beim Stand von 5:7 beendet. Nach dem 8:9 Anschlusstreffer sorgten Tore von Bindemann (2), Kriegel und Jüttner für den Zwischenstand von 8:13. Den Pausenstand von 11:15 baute der TSW direkt nach Wiederanpfiff innerhalb von 90 Sekunden auf 11:18 aus (Safo, Sasse, Jüttner).
Trotz des „komfortablen“ Vorsprungs war die Partie bei Weitem nicht entschieden. In der 42. Minute war der Vorsprung auf zwei Tore geschmolzen und in der 44. Minute gelang der HSG der Ausgleich. Im weiteren Verlauf der Begegnung zeigte sich eine weitere Schwäche des Teams. Missverständnisse im Zusammenspiel, vielleicht bedingt durch die mangelnde Trainingsbeteiligung. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Leon Safo erspielte sich die Heimmannschaft mit einem 5:0 Lauf ab der 50. Minute die 30:28 Führung. Noch einmal konnte Holger Lameter-Lange per 7m zum 31:31 ausgleichen.
17 Sekunden vor Abpfiff netzte die HSG Sottrum-Ottersberg zum Sieg ein.
TSW: Mester, Safo (4), Meis, Harland (2), Kriegel (4), Jüttner (5), Reemts, Bindemann (10), Lameter-Lange (3/1), Sasse (3)
Auch im dritten Spiel in der Landesliga konnten die Frauen gut mithalten. Mit einem 6:1-Lauf ab der 7. Minute (Sturhann (2), Radke (3), Conrad) ging das Team mit 4:10 in Führung. Tor um Tor verringerte sich der Vorsprung und der TSW geriet zur Pause mit 15:14 in Rückstand. 10 Minuten nach Wiederanpfiff führte die Heimmannschaft immer noch mit einem Tor. In der 49. und 56. Minute glich Lea Sasse jeweils per 7m aus. Drei Treffer in Folge ab der 57. Minute brachte die HSG MoIn Wesermarsch auf die Siegerstraße. Das Endergebnis von 31:28 war letztendlich in Ordnung. Die Begegnung deckte zugleich aber auch die noch vorhandenen Schwächen auf. Es gab kaum Tempogegenstöße, wenn dann endeten sie 13 m vor dem gegnerischen Tor. Durchbrüche im 1:1 waren Mangelware. Auf den Außenpositionen wurden keine Mittel zum Torerfolg gefunden. In der Abwehr kassierte das Team eine Reihe „einfacher Treffer“.
Die Spiele in der Landesliga sind schon anspruchsvoller, zumal hier auch die Torfrauen einen besseren Bewegungsablauf haben. Mit dieser Leistung werden die Pusdorferinnen zwar mit dem Abstieg nichts zu tun haben, aber auch keine größere Rolle in der Liga spielen. Alle Spielerinnen müssen sich persönlich weiterentwickeln. In der Offensive müssen Lösungen gefunden werden. Die Außenspielerinnen müssen variantenreicher zum Torerfolg kommen. Die an sich stabile Abwehr muss die Lücken besser schließen. Das Trainerteam ist gefordert Rückschlüsse aus den ersten drei Begegnungen zu ziehen, Lösungswege aufzeigen und Trainingsinhalte entsprechend anpassen.
TSW: Dronia, Himmelskamp, Päsler, Sturhann (2), Brüning (1), Jachens, Sasse (10/7), Radke (4), Camin (4), Kleesieck (2), Ebbers







© 2025. Alle Rechte vorbehalten