

Es war das erstes Ligaspiel mit Harz überhaupt. Der Wechsel von harzfreiem Spiel in die Harzpflicht ist nicht gelungen. Der Ball klebte ungewohnt stark an der Hand und Pässe oder Würfe verzogen. Die Pässe auf kurzer Entfernung waren da schon ungenau und kamen viel zu tief. Bei Torwürfen ging der Ball nicht dahin wo er hin sollte. Ändern lässt sich das nur durch Übung und Erfahrung. Die vielen Ballverluste wurden vom VFL Oldenburg immer wieder mit
schnellen erfolgreichen Kontern bestraft. Verständlicherweise stiegen die Frustration und somit die Bereitschaft zur Rückwärtsbewegung. Nach zwanzig Minuten war die Begegnung beim Stand von 17:8 praktisch entschieden. In keinem bisherigen Spiel hatte das Team sowenig Treffer erzielt und soviel Gegentore hinnehmen müssen. Die Abwehr stand diesmal nicht so stabil wie gewohnt. Während der TSW zur Pause mit 22:11 zurücklag, gelang es in der zweiten Hälfte mit 14 eigenen Treffern und 17 Gegentreffern das Spiel etwas erträglicher zu gestalten. Am kommenden Wochenende geht es gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen in eigener Halle ohne Harz weiter. Dann wird das Team sicher wieder an die Leistungen der ersten Spiele anknüpfen und eine spannende Partie bieten.
TSW: Dronia, Himmelskamp (2), Dudek (6/5), Päsler, Lubaki, Brüning, Binseel (4), Jachens, Schondorf, Sasse (6), Radke (4), Camin (3), Kleesiek, Ebbers








© 2025. Alle Rechte vorbehalten